Mittwoch, 14. Dezember 2011

News Cocktail - Amoklauf auf Weihnachtsmarkt in Belgien

Der Weihnachtsmarkt in Lüttich / Belgien war am Dienstag, dem 13.12.2011, gut besucht. Fröhlich waren die Belgier, die sich am Pfefferkuchen labten, Glühwein tranken, Geschenke kauften. Niemand ahnte das drohende Unheil.

In der Mittagszeit - gegen 13.30 Uhr - geschah das Unfassbare. Schüsse peitschten über die Place Saint-Lambert, explodierende Granaten erschütterten die Altstadt. Glas splitterte. Menschen schrien vor Schmerz und Angst auf, fielen getroffen zu Boden. Andere Weihnachtsmarktbesucher rannten in Panik um ihr Leben.
  

Der Amoklauf des 33-jährigen Nordine A. kostete mindestens fünf Menschen in Lüttich das Leben und forderte zahlreiche Verletzte. Unter den Todesopfern waren Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren. Einer der beiden verstarb noch vor Ort. In der Nacht vom 13.12. zum 14.12. 2011 - erlag ein 17 Monate altes Kleinstkind seinen schweren Verletzungen. Ob sich der belgische Amokläufer nach seiner grausamen Tat selbst eine Kugel in die Stirn schoss, oder das Sturmgewehr explodiert sei, ist zunächst noch unklar. So jedenfalls äußerte sich die Staatsanwältin. 


Ein weiteres Opfer des 33-jährigen Amokläufers aus Belgin fanden die Beamten in unmittelbarer Nähe der Wohnung des Täters, in einem Schuppen. Dabei handelte es sich um die grotesk zugerichtete Leiche einer 45-jährigen Frau. Wie aus belgischen Nachrichten hervorgeht, soll es sich bei dem Opfer um eine Putzfrau aus Vottem gehandelt haben, die bei der Nachbarin des Täters als Haushaltshilfe arbeitete. Der 33-Jährige hatte die Frau unter falschem Vorwand - dem Versprechen, einen Job zu erhalten - zu sich gelockt. Wie die Obduktion der Leiche ergab, wurde die Frau kurz vor dem Amoklauf in der Lütticher Altstadt bestialisch ermordet.  


Während Belgien um die Toten trauert, für die Verletzten betet und den Augenzeugen des Blutbades noch immer das Entsetzen ins Gesicht geschrieben steht, sind die Besucher der Weihnachtsmärkte in Berlin kein wenig vorsichtiger geworden. Der Giftmischer von Berlin bietet weiterhin seine, mit K.O.-Tropfen präparierten, Schnapsflaschen auf den Weihnachtsmärkten an.   

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