Montag, 12. Dezember 2011

News Cocktail - Wird die Praxisgebühr im Jahr 2012 um die Hälfte gesenkt?



Wer in Deutschland tatsächlich krank ist, muss dafür tief in die Tasche greifen. Es fängt bei der Praxisgebühr an, die sich im Quartal auf 10,- Euro beläuft, und hört beim Erwerb teurer Medikamente längst nicht auf. 
Wenn Sonderbehandlungen notwendig sind, müssen diese ebenfalls vom Patienten finanziert werden, genauso wie medizinische Hilfsmittel, die je nach Krankheitsbild benötigt werden.
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Die Praxisgebühr von 10,- Euro pro Quartal wurde eigentlich eingeführt, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden. Das Nachsehen haben allerdings jene Patienten, die umfassende medizinische Hilfe benötigen, weil sie wirklich krank sind und nicht „Urlaub auf Krankenschein“ machen möchten. Nun soll die Praxisgebühr nachgebessert werden, wie es heißt. Die schwarz-gelbe Koalition plant jedenfalls, die Praxisgebühren in Deutschland zu reformieren. Dies soll bereits im Frühjahr 2012 geschehen. 

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Eine Praxisgebühr von 5,- Euro ist im Gespräch. Kein Grund jedoch zur Freude, denn die bisherige Praxisgebühr pro Quartal wird nicht etwa um die Hälfte gesenkt. Im Gegenteil, die Gedanken kreisen darum, für jeden Arztbesuch eine Gebühr von 5,- Euro zu verlangen. Derartige Überlegungen stammen allerdings nicht vom Bundesgesundheitsministerium heißt es offiziell.



Dennoch sind die 5,- Euro Gebühr für jeden Praxisbesuch im Gespräch, da es mit der bisherigen Praxisgebühr von 10,- Euro pro Quartal nicht gelungen sei, zahlreiche unnötige Arztbesuche einzudämmen. 

Eine bessere Lösung, die zudem unbürokratisch ist, muss daher gefunden werden.
Fragt sich doch, für wen die angedachten 5,- Euro Praxisgebühr ab 2012 eine bessere Lösung darstellen sollen. Fakt ist, wenn tatsächlich für jeden Arztbesuch fortan 5,- Euro Gebühr fällig werden, wäre dies für jene Menschen, die auf ärztliche Hilfe angewiesen sind, der finanzielle Ruin.


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