Freitag, 16. Dezember 2011

News Cocktail - Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt dramatisch


Weihnachten auf der Straße - ein Ding der Unmöglichkeit? 



Zahlreiche deutsche Bundesbürger - unter Ihnen viele Jugendliche - sind tatsächlich obdachlos und verbringen das Weihnachtsfest auf der Straße - ihrer unfreiwillig gewählten, neuen Heimat.
Schuld an der Obdachlosigkeit in Deutschland sind nicht die Bürger selbst. Viele der Obdachlosen sind unverschuldet in diese Notlage geraten. Plötzlich war der Job weg, weil Stellen abgebaut wurden, Billigarbeiter für weniger Lohn die Arbeit des Fachpersonals übernommen haben. 

Trotzdem sich die Arbeitslosen lange Monate mit dem wenig Ersparten über Wasser halten konnten, war irgendwann Ebbe in der Kasse. 
Das Ende vom Lied: 
Weder Strom noch Miete konnten gezahlt werden. Die Vermieter kannten kein Pardon. Rausschmiss aus der Wohnung. 


Warum? 

In Deutschland gibt es doch schließlich ALG II - die Hilfe für Bedürftige! 

Viele Menschen, besonders die, die ihr Leben lang gearbeitet haben, haben ihren Stolz. Sie möchten nicht die Almosen vom Staat annehmen. 

Was tun sie stattdessen? 

Sie fallen in den Abgrund! 
Zuerst arbeitslos, dann wohnungslos, zum Schluss obdachlos! 

Erschreckend und alarmierend gleichermaßen sind die neuesten Zahlen der Obdachlosen in der BRD, welche die BAG W - Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe - bekannt gibt. 


Laut Statistik der BAG W werden Weihnachten 2011 ca. 250.000 Menschen auf der Straße sitzen. Menschen, die in einem reichen Land wohnen, die zum Teil nicht einmal selbst Schuld an ihrem Elend sind. Unter den Obdachlosen in Deutschland sind zahlreiche Kinder/Jugendliche, die jünger als 15 Jahre alt sind. 

Die Wohnungsnot ist es nicht allein, die angeblich der ausschlaggebende Punkt sein soll. Wohnungsnotstand gibt es in Deutschland nicht. Es sind die horrenden Mieten, die für Wohnungen verlangt werden. Es sind die gering bezahlten Jobs in Deutschland, die dafür Sorge tragen, dass die Arbeitnehmer ihre überteuerten Mieten nicht mehr zahlen können. Es ist das Wegsehen der Politiker, die Ignoranz der Menschen im Allgemeinen - denen es finanziell besser geht, das Schweigen der Opfer dieser Gesellschaft - was dazu beiträgt, dass die Armut und Obdachlosigkeit in Deutschland mehr und mehr zunimmt. 


Weihnachten auf Straße! 

Wenn Sie glauben, Sie betrifft das niemals, dann täuschen Sie sich gewaltig. Denn Sie können morgen schon selbst Opfer dieser Gesellschaft werden, Ihren angeblich sicheren Job verlieren, Ihre Miete nicht mehr zahlen und die Kündigung der Wohnung vom Vermieter erhalten. Auch Sie können Weihnachten auf der Straße sitzen. Wenn nicht Weihnachten 2011, dann vielleicht im Jahr 2012. 


Laut der neuesten Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe - BWA G - wird die Obdachlosigkeit weiterhin steil nach oben gehen. Ein dramatischer Anstieg der Wohnungslosen um 15 Prozent wird derzeit für das Jahr 2015 prognostiziert. 


Es ist doch ein Ding der Unmöglichkeit, wenn ein angeblich reiches Deutschland sich brüstet, arme Länder finanziell unterstützt, großkotzig den Rettungsschirm weit aufspannt, um finanzschwachen Ländern, die notwendige Finanzspritze zukommen zu lassen und selbst nicht einmal dazu in der Lage ist, die Armut innerhalb des eigenen Landes zu beseitigen. 


Welche Zukunft haben Sie? 


Welche Zukunft haben unsere Kinder? 


In der BRD gibt es mehr Armut, als die Politiker bereit sind, zuzugeben. Obdachlose, Straßenkinder und Menschen, die kaum einen Cent in der Tasche haben, um sich die notwendigen Lebensmittel kaufen zu können. Menschen, die für einen Hungerlohn arbeiten, mehr als 10 Stunden am Tag und dennoch nicht davon leben können. Menschen, die am Existenzminimum leben, obgleich sie in einem der reichsten Länder der Erde wohnen.

Für zahlreiche Obdachlose und Straßenkinder in Deutschland wird Weihnachten kein Fest der Liebe, kein Fest der Freude sein. Doch sie werden wenigstens einmal im Jahr vielleicht ein wenig Wärme spüren dürfen, in einem beheizten Raum sitzen und ein warmes Essen aus der Suppenküche genießen können.
Denken Sie daran, die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland wird weiterhin ansteigen. Auch wenn es Ihnen heute noch gut geht, können Sie morgen schon selbst von Arbeitslosigkeit und anschließender Wohnungslosigkeit betroffen sein und ich erzähle keine Märchen.


Tragen Sie Ihr Haupt nicht zu hoch, denn der Abstieg kommt schneller, als Ihnen bewusst wird!

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