Mittwoch, 15. Februar 2012

Milliarden für Portugal - Wolfgang Schäuble sichert heimlich Hilfe zu



Was hat sich Finanzminister Wolfgang Schäuble wohl dabei gedacht?

Wenn der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble geahnt hätte, dass sein Gespräch mit Amtskollegen Vitor Gaspar aus Portugal heimlich aufgenommen und bei YouTube eingestellt wurde, hätte er sicherlich kaum eine finanzielle Spritze in Milliardenhöhe für Portugal in Aussicht gestellt. Der Schlüssel ist Griechenland, um welches man sich erst einmal kümmern müsste, dann könnte man über die Finanzspritze für das hoch verschuldete Portugal reden. So ähnlich jedenfalls ließ Herr Schäuble verlauten. Allerdings nicht zu laut, denn schließlich durfte dies nicht der Öffentlichkeit zugetragen werden, die ganz anders über die ganze Sache denkt. 



Die breite Öffentlichkeit erfuhr allerdings sehr schnell von Schäubles "geheimen Plänen", Portugal finanziell zu stärken. Das Finanzministerium hatte natürlich die ganze Angelegenheit dementiert, schließlich habe Portugal die Sparauflagen doch vorbildlich erfüllt, sogar übererfüllt hieß es.
  
Das Gespräch im Ratsgebäude Brüssel, welches Schäuble (CDU) mit Gaspar in englischer Sprache am vergangenen Donnerstag führte, lässt keine Zweifel aufkommen, dass unser Finanzminister gerne den Gönner und somit auch mit den deutschen Steuergeldern spielt .  
Was sein Amtskollege Vitor Gaspar von sich gibt, lässt eindeutig darauf schließen, dass Portugal mehr Geld benötigt, um sich wirtschaftlich zu sanieren. 

Vielleicht wäre es besser, wenn Herr Schäuble nach diesem entlarvenden Videomitschnitt freiwillig seinen Posten als Finanzminister aufgibt. Am Ende steht die Bundesrepublik Deutschland selbst vor dem finanziellen Ruin und ist auf Almosen aus dem EU-Rettungsschirm angewiesen, nur weil unser Finanzminister heimlich Milliarden verspricht.


Nicht immer sorgen falsche Buchungen für Freude.


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