Dienstag, 18. Februar 2014

Michael Schumacher - der rätselhafte Skiunfall in Frankreich




Seit seinem folgenschweren Sturz am 29.12.2013 auf der Skipiste in Frankreich liegt der ehemaligen Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher im künstlichen Koma. Der Skiunfall in den Alpen gab viele Rätsel auf. Was genau auf der nicht markierten Piste passierte, war bis heute vollkommen unklar. 


Geliehene Skier und ein Stein des Anstoßes


Es gab eine Menge Ungereimtheiten im Fall Schumacher. Geliehene Brettel sollten ihm zum Verhängnis geworden sein hieß es anfangs. Oder war es die falsche Bindung, die ebenfalls als „verdächtig“ galt? Der Ski-Hersteller wäre schuld am Pistenunglück, wurde behauptet. Kurz darauf geriet der Pistenbetreiber ins Visier und wurde kritisiert.

Lauter ungereimte Dinge waren in den ersten Tagen nach Michael Schumachers mysteriösen Skiunfall in den Alpen zu lesen. Der im künstlichen Koma liegende Promi prallte mit dem behelmten Schädel zunächst gegen einen Stein. Aus dem anfänglichen Stein des Anstoßes wurde später ein Felsen, mit dem Schumacher frontal zusammenstieß. Nicht bei voller Geschwindigkeit, denn so schnell war er nicht unterwegs, hieß es. Dies passt jedoch nicht zur Aussage, dass beim Aufschlag der Helm stark beschädigt wurde. 






                                                 

Fremdverschulden und strafbares Fehlverhalten ausgeschlossen



Unterdessen liegt das mysteriöse Skiunglück in Frankreich weit über einen Monat zurück. Noch immer bangen Fans, Freunde und Angehörige um das Leben des verunglückten Ex-Rennfahrers, der kürzlich 45 Jahre alt wurde. Angesichts der langen Zeit, die er bereits im künstlichen Koma lag, sind Folgeschäden nicht auszuschließen. Ob Michael Schumacher je wieder gesund wird, ist fraglich. 

Eines ist unterdessen jedoch klar, im Fall Schumacher lag kein Fremdverschulden vor. Die französische Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt. Wie berichtet wird, wurde das Bildmaterial der Helm-Kamera, die Schumacher während der Abfahrt trug, ausgewertet. Weitere Details diesbezüglich worden nicht bekannt gegeben. 

Fakt ist, dass er 4 ½ m abseits der präparierten Piste gefahren ist. Den Pistenbetreiber trifft keine Schuld. Die Pistenabsperrungen im Skigebiet oberhalb von Méribel entsprachen der französischen Norm. Ebenso gab es hinreichende Informationen darüber, welche Pistenabschnitte befahren werden konnten. Die untersuchten Skier samt Bindungen trugen ebenfalls nicht zum folgenschweren Sturz Schumachers bei. 

Eine Frage bleibt dennoch offen. Wie kam es zu dem rätselhaften Skiunfall? Michael Schumacher war keinesfalls der Retter in der Not. Weder musste er ein verunglücktes Kind retten, welches angeblich gestürzt war, noch einen anderen Menschen. Die ausgewerteten Bilder seiner Helmkamera sagen nichts darüber aus. Fremdverschulden schließt die Staatsanwaltschaft in Frankreich ebenso aus wie eigenes Fehlverhalten. Ist der rätselhafte Skiunfall des Ex-Rennfahrers wirklich nur eine Verkettung unglücklicher Umstände?

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