Sonntag, 8. Februar 2015

Notarzt aus Oberbayern droht Führerscheinentzug und Bußgeld - Online-Petition unterschreiben



Tatsächlich soll einem Notarzt aus Bayern, Alexander Hatz, der einem zweijährigen Mädchen, was zu ersticken drohte, zur Hilfe eilen wollte, der Führerschein entzogen werden. Wo gibt es denn so etwas? Im „Rechtsstaat“ Deutschland natürlich!  

Warum? Weil es um Leben und Tod der kleinen Magdalena ging, die vom Sekundenkleber genascht hatte. Also stieg der Mediziner Hatz in den RTW, schaltete Blaulicht und Sirene ein und düste los. Es ging nicht um Minuten, sondern um Sekunden. Wer einmal Sekundenkleber auf dem Finger hatte, wird wissen, wie schnell diese Substanz zwei Dinge verbindet, die nicht verbunden werden sollen. Die 2-Jährige aus Karlshuld drohte daran zu ersticken, weshalb allerhöchste Eile geboten war.   



Mediziner Alexander Hatz, 51 Jahre alt und seit 23 Jahren Rettungswagenfahrer (ohne Punkte in Flensburg), wollte an jenem verhängnisvollen Tag, dem 23.04.2014, nur der kleinen Magdalena zur Hilfe eilen. Das Kleinkind bekam keine Luft mehr, drohte zu ersticken. Während der Fahrt zum Einsatzort, im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gelegen, soll Hatz „im hohen Tempo ausgeschert“ sein und zwei ihm entgegenkommende Fahrzeuge zum Ausweichmanöver veranlasst haben.

Jedes Kind weiß eigentlich, dass für Rettungsfahrzeuge, die mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind, die „Bahn frei“ gemacht werden muss. Die Fahrzeugführer, die der RTW-Fahrer Hatz während seiner Fahrt zum Einsatzort zum Ausweichen „genötigt“ hatte, fühlten sich „bedrängt“ und verklagten den 51-jährigen Notarzt aus Bayern.

Führerscheinentzug und 4500 Euro Strafe für die Rettung eines Menschenlebens! 

Alexander Hatz wird diesen Einsatz wohl niemals vergessen. In seiner 23-jährigen Berufszeit hat er sicherlich schon viel erlebt und zahlreiche Menschenleben gerettet, so auch das Leben der 2-jährigen Magdalena. Für deren Rettung soll er nun doppelt bestraft werden. Wegen angeblicher „Nötigung anderer Verkehrsteilnehmer“ - Abbremsen und Ausweichen sind bereits „nötigend“ genug - könnte dem Notarzt aus Oberbayern der Führerschein für 6 Monate entzogen werden. Überdies soll der Lebensretter noch 4500,00 Euro Strafgeld zahlen.       

Open-Petition online: Freispruch für den Notarzt Alexander Hatz

Der 51-jährige Mediziner hat Einspruch gegen den Strafbefehl erhoben, der gegen ihn wegen „Straßenverkehrsgefährdung“ erlassen wurde. Wenn Sie ebenfalls der Meinung sind, dass die Rettung von Menschenleben Vorrang hat und der seit 23 Jahren im Dienst tätige Notarzt nicht bestraft werden soll, so unterschreiben Sie die Open-Petition online: „Freispruch für den Notarzt Alexander Hatz“, im Namen der Gerechtigkeit!      

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